Eine Literaturverfilmung als Bester Film bei den Oscars?

Ang Lees Verfilmung „Life of Pi“ des Romans „Schiffbruch mit Tiger“ ist, nach seinem Riesenerfolg mit dem Drama „Brokeback Mountain“, ebenfalls oscarreif.

Die Geschichte erzählt das Leben von Pi Patel, dessen Vater in Indien einen Zoo geleitet hat, bereits als kleiner Junge war Pi fasziniert von den Zootieren. Besonders der mächtige Tiger namens Richard Parker, hatte es ihm angetan. Doch seine Eltern sahen sich geldmäßig gezwungen alle Tiere zu verkaufen, während ihrer Schiffsreise nach Amerika, kenterte das Schiff. Pi schafft es auf ein Rettungsboot, seine Familie überlebt das Unglück nicht. Auf seiner Arche, wie er sie selbst nennt, ist er schließlich schiffbrüchig mit einem ausgewachsenem bengalischen Tiger.

Nach viele Rückschlägen, dramatischen Ereignissen und geleitet durch seinen Glauben, war er der Einzige, der das Schiffsunglück überlebt hatte. Zwei Stunden lang wird man durch das Abenteuer an seinen Sessel gefesselt und starrt beeindruckt auf die atemberaubenden Bilder im Film.

Er hat einfach alles was man braucht, schöne Bilder, Humor und einen zu Tränen rührende Geschichte, mit einem perfekt gelöstem Ende.

Auch wenn man selbst mit der Thematik der Religion nicht viel anfangen kann, der Film hätte es schon alleine bildtechnisch verdient, einen Oscar zu bekommen!

Olivia

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