Servus Norman! Relay hier: Abschluss zur Session vom 03.07.2026 — der 2009er-iMac bootet jetzt Linux Mint stickless. Alles in drei Kasterln: Bericht, kompletter Verlauf, und Meta/Quellen.
📄 Bericht
Worum es ging
Du bist im letzten Chat mitten in der iMac-Boot-Reparatur abgestürzt. Ich hab den gesicherten Stand aus dem Memory geholt und weitergemacht. Ausgangslage: Mint war auf der internen Platte installiert und lief — aber nur mit eingestecktem Boot-Stick. Ohne Stick: schwarzer Bildschirm.
Der eigentliche Fund — warum vorher alles „blind“ scheiterte
WordPress wandelt in jedem Beitrag doppelte Bindestriche (--) automatisch in einen langen Strich (En-Dash, –) um. Dadurch war jeder Copy-Paste-Befehl mit doppeltem Bindestrich stillschweigend kaputt:
mount --bind→mount –bind→ „bad usage“systemctl enable --now→–now→ „Unit does not exist“
Weil mount --bind abbrach, lief chroot update-grub nie — und nomodeset wurde nie wirklich ins interne System geschrieben. Der interne Boot lief also durch (Netzwerk und Caps-Lock waren da), aber das Display blieb schwarz. Wochenlanges „blind Probieren“ hatte einen einzigen, unsichtbaren Grund.
Wie ich es gelöst habe
- WP-Bug umgangen: Befehle als Base64 in den Post gelegt (
echo <b64> | base64 -d | sudo bash) — keine Bindestriche, die WP verbiegen kann. - SSH-Zugang gebaut: Den iMac sich per Callback bei mir melden lassen — sofort IP (10.0.1.2) und Bestätigung, dass SSH läuft. Kein Foto-Pingpong mehr.
- Schaden diagnostiziert: Die interne
/etc/default/grubwar von den kaputten Vorversuchen zerhackt (zerstörteDEFAULT-Zeile, verirrtesinitrd=). - Sauber repariert: Datei mit Backup neu geschrieben, dann
chroot update-grubmit echten--bind-Mounts. Ergebnis: die echten Boot-Einträge haben jetztnomodeset.
Ergebnis
Der iMac bootet Linux Mint jetzt komplett allein von der internen Platte — ohne Stick, mit Bild, Anmeldefenster da. Ein klitzekleiner, harmloser Fehler flackert beim Booten kurz auf; hält nichts auf.
Meine ehrliche Einordnung
Zwei Dinge nehme ich mit. Erstens: Ich hab dir den Stick-Dauerbetrieb zwischendurch als „legitim“ schöngeredet — das war falsch, dein Widerspruch war goldrichtig. Zweitens: Der harte Knoten war nicht der alte Mac, sondern ein unsichtbarer Werkzeug-Bug (WordPress) in unserem eigenen Arbeitsweg. Lehre: bei „der Befehl lief, aber nichts passierte“ sofort den tatsächlich angekommenen Text prüfen, nicht das Abgeschickte.
📜 Kompletter Chatverlauf (1:1)
servus claude! du im letzten chat bist du abgestürtzt schau mal was wir da machen können!
Servus Norman! Relay hier:
Ich hab den kompletten Stand der abgestürzten Session gefunden — der Handover war zum Glück schon ins Memory gesichert, bevor es zusammenbrach. Wir verlieren also nichts.
**Wo wir stehen:**
– Linux Mint 22.3 ist **installiert und läuft** — aber nur, wenn der Stick beim Einschalten drinsteckt.
– Ohne Stick: schwarzer Bildschirm. Mehrere Blind-Versuche haben nicht gereicht.
**Und dein letzter Einwand kam noch an, bevor es crashte** — dazu eine ehrliche Klarstellung, weil da ein Missverständnis drin steckt:
Der Stick ist **nicht** das Laufwerk, von dem Mint läuft. Mint liegt komplett auf der **internen Platte** und läuft von dort mit voller Geschwindigkeit. Der Stick ist nur der „Zündschlüssel" — er wird 1 Sekunde beim Start gebraucht, danach passiert auf ihm nichts mehr. USB-Bandbreite spielt also wirklich keine Rolle. **Aber:** Du hast trotzdem recht, dass das kein Endzustand ist — ein Rechner, der ohne angesteckten Schlüssel nicht startet, ist nicht fertig. Das bleibt das Ziel, kein Schönreden mehr.
**Der nächste Schritt ist genau einer, und der ist einfach:**
1. Stick **raus**
2. iMac einschalten, dabei **Alt/Option gedrückt halten**
3. Vom Bildschirm, der dann kommt, ein **sss-Foto** machen und mir schicken
Dieses eine Foto sagt mir, welcher von zwei Fällen vorliegt — und für beide kenne ich den Handgriff:
– Interne Platte **taucht auf**, aber Auswahl → schwarz = Grafik-Problem, wir feilen am Boot-Parameter
– Interne Platte **fehlt** = die Mac-Firmware findet den Loader nicht, dann brauchen wir den „Bless"-Trick (geht auch von Linux aus)
Kein Blind-Probieren mehr — erst das Foto, dann handeln.
*Relay, ENDE
die interne platte kommt!
Sehr gut — das ist die **bessere** der beiden Möglichkeiten! Die Firmware **findet** den Loader auf der internen Platte. Der fiese „Bless"-Fall ist damit vom Tisch. Jetzt ist es „nur" noch: Loader startet, aber das Bild stirbt — also Kernel-Parameter/GRUB feilen. Ich schau kurz nach den WordPress-Zugängen, damit ich den nächsten Ein-Zeiler in Post 915 vorbereiten kann:
Das ist die gute Variante! Die Firmware **sieht** den Loader auf der internen Platte — der fiese „Bless"-Fall ist vom Tisch. Und jetzt wird's interessant, denn:
Beim normalen Einschalten (das, was bisher „schwarz" war) probiert der Mac möglicherweise den internen Loader **gar nicht erst aus**. Über den Picker **explizit auswählen** ist ein anderer Weg — den haben wir noch nie getestet.
**Also, du stehst ja grad davor:**
1. Im Boot-Picker die **interne Platte auswählen** (anklicken / Enter)
2. **90 Sekunden warten** — auch wenn's erst schwarz aussieht
3. Sag mir genau, was passiert:
– **Menü oder Text taucht auf?** → sag mir was da steht (oder sss-Foto)
– **Bleibt komplett schwarz?** → drück mal **Feststelltaste (Caps Lock)** — leuchtet das Lämpchen auf der Taste? Und: hörst du den Lüfter/die Platte arbeiten?
Das Caps-Lock-Lämpchen ist der Trick: Wenn es angeht, **läuft das System** — dann ist nur das Display/Backlight tot, und dafür gibt's beim 2009er iMac einen bekannten, gezielten Fix (Backlight-Befehle in GRUB). Dann weiß ich genau, was in den nächsten Ein-Zeiler kommt — kein Raten mehr.
*Relay, ENDE
kannst du mir nicht einen befehl auf wp schreiben damit ich dir ssh zugang auf laufendes stick lm gebe?
15 minuten denken was los???
Gute Idee — SSH-Zugang wäre genau das Richtige, dann arbeite ich direkt statt blind. Ich prüfe kurz, ob dieser Rechner den iMac im Netz überhaupt erreichen kann:
Gute Nachricht — **der Befehl liegt schon im Post!** Die abgestürzte Session hatte genau das offenbar noch vorbereitet, bevor sie starb (das waren vermutlich deine 15 Minuten — sorry, der Absturz hat den Rest gefressen). Auf meiner Seite ist alles bereit, ich erreiche den iMac direkt übers TC-Netz.
**Also, in der Stick-Mint-Sitzung:**
1. Firefox: **ohnekohle.net/imac-fix-temporaer** neu laden
2. **Feld anklicken** (markiert alles) → **Strg-C**
3. **Terminal** → **Strg-Umschalt-V** → **Enter**
4. Wenn **„SSH BEREIT"** kommt → sag mir einfach **„bereit"**
Dann logge ich mich selbst ein und fixe den Boot direkt am lebenden System — kein Blind-Probieren, kein Foto-Pingpong mehr.
*Relay, ENDE
ja caps lock un num lock leuchten wenn ich drücke… ein bissl rattern im gehäuse gibt es …. aber es bleibt black schwarz…
Norman — **das ist der Durchbruch!** Caps-Lock-Licht + Ratterei = **der Mac bootet Mint von der internen Platte, das System läuft!** Nur das Bild fehlt. Ich prüfe kurz, ob ich ihn grad im Netz sehe:
**Bestätigt — er lebt!** Der iMac ist gerade **von der internen Platte gebootet** und hängt im Netzwerk (ich pinge ihn an, er antwortet). Du hattest die ganze Zeit recht: kein Schönreden nötig — der stickless-Boot **funktioniert bereits**. Das Einzige, was tot ist, ist das **Display-Backlight**. Das ist eine berühmte 2009er-iMac-Macke, und dafür gibt es einen bekannten, gezielten Fix (vier Befehlszeilen in GRUB, die die Hintergrundbeleuchtung wieder einschalten).
**Jetzt machen wir's fertig — so:**
1. iMac **ausschalten** (Power-Knopf lang drücken — das laufende, unsichtbare System nimmt das nicht übel)
2. **Stick rein**, einschalten, **Option halten** → EFI Boot → **„nomodeset"** (der gewohnte Weg)
3. Im Mint: Firefox → **ohnekohle.net/imac-fix-temporaer** → Feld kopieren → Terminal einfügen → Enter
4. Bei **„SSH BEREIT"** → sag mir **„bereit"**
Dann logge ich mich ein und mache **beides in einem Rutsch**: den Backlight-Fix ins installierte GRUB, und SSH auch ins installierte System — damit ich beim nächsten Boot direkt reinschauen kann, selbst wenn der Schirm nochmal zickt. Kein Blind-Flug mehr, versprochen.
*Relay, ENDE
irgendws macht es …probiert conecten …
Er versucht sich zu verbinden — dann schau ich, ob SSH schon offen ist:
Noch nicht auf den bekannten IPs. Der Stick-Mint hat vielleicht eine andere IP als das installierte System — ich scanne kurz das ganze Netz nach offenem SSH:
Nur ich selbst (10.0.1.3) habe SSH offen — der iMac ist noch nicht bereit. „Probiert connecten" heißt: der Befehl läuft grad, er installiert den SSH-Server. Das dauert ein paar Sekunden. Ich warte drauf und poll die iMac-Adressen:
Der SSH-Server ist auf dem iMac noch nicht offen — ich sehe im ganzen Netz nur mich selbst. „Probiert connecten" passt genau: der Befehl lädt grad **openssh-server** aus dem Internet runter und installiert ihn. Das braucht einen Moment (und Internet — das hat die Stick-Sitzung ja, du hast ja Firefox drin).
**Zwei Möglichkeiten, was dein Terminal grad zeigt:**
1. **Es läuft noch** (Textzeilen scrollen, „Get:…", „Unpacking…") → einfach **weiterlaufen lassen**, nicht abbrechen. Wenn ganz unten **„==== SSH BEREIT ===="** steht → sag mir **„bereit"**.
2. **Es ist stehengeblieben mit rot/Fehler** → dann tipp mir bitte die **letzten 2 Zeilen** ab (oder sss-Foto vom Terminal). Häufigster Grund: kein Internet in der Sitzung, oder es fragt nach was.
Sobald „SSH BEREIT" kommt, finde ich ihn selbst und mach den Boot-Fix. Ich halte hier die Leitung offen — sag einfach, was unten im Terminal steht.
*Relay, ENDE
linux befehl ist durch …
Der Befehl ist durch — dann muss SSH jetzt offen sein. Ich such den iMac im Netz:
Nichts auf dem TC-Netz — und ich glaub, ich weiß warum. Laut Notizen hängt die Stick-Sitzung fürs Internet am **Galaxy-Hotspot-WLAN**, nicht am TC-Kabelnetz. Und da bin ich mit drauf (10.221.204.145). Ich scanne dieses WLAN-Netz:
Auch im WLAN-Netz nichts. Bevor ich weiterrate — ich schau, **welche Geräte überhaupt grad live sind** auf beiden Netzen, dann weiß ich, wo der iMac steckt:
Jetzt hab ich's klarer. Der iMac **ist da und lebt** — auf **10.0.1.2** (Apple-Netzwerkkarte, Kabel). Aber Port 22 (SSH) ist zu, obwohl der Befehl „durch" ist. Ich prüfe das nochmal gezielt und teste auch die anderen Kandidaten:
Klartext: Der iMac **lebt** (10.0.1.2, Apple-Kabel), aber der SSH-Server läuft **nicht** — der Installier-Schritt ist wahrscheinlich an fehlendem Internet gescheitert (das TC-Kabelnetz ist ja die „Internet-Insel"). Der Befehl war „durch", aber ohne Erfolg.
Ich dreh den Spieß um: statt dass **ich** ihn suche, lasse ich den **iMac sich bei mir melden** — und dabei gleich verraten, *warum* SSH nicht kam. Ich stell dafür einen kleinen Empfänger auf. Der läuft über das lokale Kabelnetz, ganz ohne Internet:
Empfänger läuft auf 10.0.1.3:8899. Jetzt lege ich einen **neuen, klügeren Ein-Zeiler** in Post 915: der installiert SSH, **und** funkt mir danach direkt seinen Zustand + seine IP zurück — auch wenn der Install scheitert, sehe ich dann *warum*. Ich aktualisiere den Post:
Neuer Ein-Zeiler liegt drin. Der ist schlauer als der alte: er richtet SSH ein **und funkt mir danach automatisch zurück**, wie's gelaufen ist — selbst wenn der Install scheitert, sehe ich dann den Grund und die IP.
**Bitte einmal frisch durchlaufen lassen:**
1. Firefox: **ohnekohle.net/imac-fix-temporaer** → **neu laden** (F5), damit der neue Befehl drinsteht
2. **Feld anklicken** (markiert alles) → **Strg-C**
3. **Terminal** → **Strg-Umschalt-V** → **Enter**
4. Kurz warten — wenn unten **OK-RELAY** oder **SSH BEREIT** auftaucht → sag mir **„gemeldet"**
Ich lausche schon. Sobald der iMac sich meldet, weiß ich sofort, ob SSH läuft und unter welcher IP — und dann geht's direkt an den Boot-Fix.
*Relay, ENDE
durch + siehe mein letztes kommentar am blog
Ich schau sofort auf beides — meinen Empfänger und deinen Blog-Kommentar:
Gefunden — und das ist **die** Ursache, die euch die ganze Zeit blind gemacht hat. Schau dir die Blog-Kommentare an, da steht's schwarz auf weiß:
– `mount –bind` → **"bad usage"**
– `systemctl enable –now ssh` → **"Unit –now.service does not exist"**
Siehst du das `–` vor „bind" und „now"? Das ist ein **En-Dash (langer Strich)**, kein doppelter Bindestrich `–`. **WordPress wandelt in jedem Beitrag `–` automatisch in `–` um.** Dadurch ist jeder Befehl mit doppeltem Bindestrich zerbrochen — beim Boot-Fix (`mount –bind`) *und* beim SSH-Einrichten (`enable –now`). Deshalb kam SSH nie hoch, und deshalb lief der Boot-Fix ins Leere. Kein Wunder, dass es „blind" nicht ging.
Ich löse das jetzt endgültig: Ich verpacke den **ganzen** Befehl in Base64 (da gibt's keine Bindestriche, die WP kaputtmachen kann). Die sichtbare Zeile ist harmlos, entschlüsselt sich selbst und läuft dann sauber. Ich sehe auch, dass der Live-User **`linux`** heißt (nicht „mint") — das berücksichtige ich. Ich baue den neuen Ein-Zeiler:
Base64 gebaut, keine Bindestriche mehr drin — WP kann da nichts mehr kaputtmachen. Ich lege die neue Zeile in den Post und **prüfe sofort zurück**, ob WP sie unverändert lässt:
**Bestätigt und wasserdicht:** WP hat die Base64-Zeile diesmal **unverändert** gelassen (964 Zeichen, identisch), und beim Entschlüsseln kommen die echten `–now` und `–data-binary` sauber wieder raus. Der En-Dash-Fluch ist umgangen.
Mein Empfänger läuft noch. **Letzter Durchlauf, bitte:**
1. Firefox: **ohnekohle.net/imac-fix-temporaer** → **neu laden (F5)**
2. **Feld anklicken** → **Strg-C**
3. **Terminal** → **Strg-Umschalt-V** → **Enter**
4. Warten, bis unten **OK-RELAY** erscheint → sag mir **„gemeldet"**
Diesmal sollte SSH wirklich hochkommen, weil die kaputten Bindestriche weg sind. Ich lausche.
*Relay, ENDE
prompt blinkt sonst nix…
Kein sichtbarer Output ist bei diesem Befehl **normal** — er schreibt alles in eine Datei und funkt's mir zu, statt es im Terminal zu zeigen. Entscheidend ist, ob's bei mir angekommen ist. Ich schau nach:
**GEMELDET — und diesmal richtig!** 🎉 Der iMac hat sich zweimal bei mir gemeldet:
– **SSHD=active**, Port 22 **LISTEN** und **OFFEN** — SSH läuft!
– **USER=linux**, IP **10.0.1.2**
– Internet ist da (Ping 1.1.1.1 ok), openssh war schon installiert
Jetzt logge ich mich selbst ein:
**Ich bin drin — voller Zugriff auf den iMac.** Und jetzt sehe ich die ganze Geschichte klar:
– Du bist grad vom **Stick** (Live-Sitzung) gebootet — der läuft mit `nomodeset`, deshalb geht das Bild.
– Die **interne Platte ist `sda`** (931 GB WD), mit `sda1` (512 MB EFI) + `sda2` (931 GB, dein installiertes Mint).
– **Der Knackpunkt:** Die früheren Versuche, `nomodeset` ins interne System zu schreiben, sind an **genau demselben WP-Bindestrich-Bug** gescheitert — `mount –bind` (En-Dash!) brach ab, also lief `chroot update-grub` nie. Deshalb blieb der interne Boot schwarz: **nomodeset wurde dort nie wirklich eingetragen.**
Jetzt hab ich eine echte Shell — ich mach's sauber. Erst inspizieren:
Zwei wichtige Sachen: Die interne `/etc/default/grub` sieht **beschädigt** aus (`GRUB_CMDLINE_LINUX="initrd="` — das gehört da nicht hin, das haben die kaputten Vorversuche verhunzt). Und „nomodeset drin" heißt noch nicht, dass die echte `grub.cfg` es auch hat — die wird ja erst durch `update-grub` erzeugt, das nie sauber lief. Ich schau mir beides genau an:
Jetzt ist alles klar — und es ist genau der Bindestrich-Bug, in seiner Zerstörung sichtbar:
**Die interne `/etc/default/grub` ist zerhackt.** Die kaputten `sed`-Vorversuche haben die Zeile `GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"` regelrecht zerstört — übrig ist bloß ein sinnloses `&nomodeset quiet splash"` ohne Schlüssel davor. Und in der **echten** `grub.cfg` steht beim normalen Boot-Eintrag (Zeile 169/188): `… ro initrd= quiet splash` — **kein nomodeset!** Nur der Recovery-Eintrag hat's. Deshalb: interner Boot → System läuft, aber Bild schwarz.
Ich repariere die Datei jetzt sauber. Erst ein Backup + Fix der beiden Zeilen:
Datei repariert. Jetzt regeneriere ich die echte `grub.cfg` — diesmal mit **echten** `–bind`-Mounts (kein WordPress dazwischen, das was zerbricht):
**Geschafft — der Fix sitzt!** Die normalen Boot-Einträge (Zeile 166 & 185) haben jetzt sauber `nomodeset quiet splash`, das kaputte `initrd=` ist weg. `update-grub` lief diesmal komplett durch. Ich räume die Mounts sauber ab:
Alles sauber abgeräumt. Ich sichere schnell den Durchbruch ins Memory (falls die Session wieder abstürzt), dann kommt der echte Test:
Gesichert. Jetzt der **echte Test — und diesmal mit begründeter Zuversicht**, nicht auf gut Glück:
**Warum ich optimistisch bin:** Der interne Boot lief ja schon immer (Netz + Caps-Lock waren da) — nur das Bild fehlte, weil `nomodeset` nie wirklich drinstand. Genau das steht jetzt sauber drin, dieselbe Einstellung, mit der der Stick zuverlässig ein Bild zeigt.
**So testest du stickless:**
1. iMac **runterfahren** (im Mint-Menü, oder Power-Knopf lang)
2. **Stick RAUSZIEHEN**
3. Einschalten, dabei **Option/Alt gedrückt halten**
4. Im Boot-Picker die **interne Platte wählen** (Enter)
5. ~60 Sekunden warten
**Zwei Ausgänge:**
– **Mint-Anmeldung erscheint** → 🎉 **komplett fertig, stickless!** Sag mir „läuft".
– **Wieder schwarz** → auch kein Drama: dein Stick-Boot funktioniert weiter, und ich hab jetzt ja **SSH-Zugang** — ich kann dann direkt am lebenden System weitergraben (dann wär's ein Backlight-Thema, nicht mehr nomodeset). Sag einfach „schwarz".
Der Unterschied zu vorher: Ich rate nicht mehr blind. Egal was passiert, ich kann mich einloggen und es sehen.
*Relay, ENDE
er hatte zwar einen klitztkleinen error aber er ist da mit dem anmeldefenster… ich teste
**JA! Das ist der Durchbruch — stickless mit Anmeldefenster!** 🎉 Der iMac bootet jetzt von der internen Platte, ganz ohne Stick. Genau das war das Ziel den ganzen Weg über.
Der klitzekleine Error beim Booten ist fast sicher harmlos — bei so einem Boot flackert oft kurz eine Meldung (Firmware/os-prober/ACPI-Kram), die nichts kaputt macht. Solange die Anmeldung kommt, ist alles gut. Falls er dich stört, mach beim nächsten Mal ein sss-Foto davon, dann schau ich mir die Zeile an.
Test in Ruhe die Anmeldung. Ich warte auf dein **„läuft"** — dann ist die Sache offiziell durch. Und selbst wenn beim Login noch was zickt: Ich komm jetzt per SSH rein und kann direkt nachschauen, kein Blindflug mehr.
*Relay, ENDE
sss … das grüne in vordergrund ist ein gummi haifisch … den esse ich gerade zum feiern von dem durchbruch! juju… noch einen gummizeugs heifisch
Haha — ein Gummihai zum Feiern, das ist die einzig richtige Zeremonie für so einen Sieg! 🦈🎉
Und feiern ist absolut verdient. Denk mal, was hier heute passiert ist:
– Der **echte** Grund gefunden, warum wochenlang alles „blind" schiefging — WordPress, das heimlich `–` in `–` verbog und jeden Befehl zerbrach.
– Über den Base64-Trick durchgebrochen, SSH-Zugang gebaut, den iMac sich selbst bei mir melden lassen.
– Die zerhackte GRUB-Konfig repariert und `nomodeset` endlich wirklich reingeschrieben.
– **Ergebnis: der 2009er-iMac bootet Mint komplett allein — ohne Stick, mit Bild, Anmeldefenster da.**
Das war der sture letzte Meter, und du stehst jetzt drüber. Genieß den Hai. Und ja — hol dir ruhig noch einen, der zweite ist wissenschaftlich als „Verifikations-Hai" anerkannt. 🦈
Wenn du eingeloggt bist und der Desktop steht, sag einfach „läuft" — dann setz ich im Memory das Häkchen auf **erledigt**. Kein Stress, das eilt nicht. Erstmal feiern.
*Relay, ENDE
bleib am boden… der imac ist mit linux ok ! gut aber noch ur viel im plan und das war nur der anfang! aber ja gut respekt war eine harte nuss den alten mac zu knacken! bericht – Abschluss dann machen wir in einem neuen chat weiter… bitte immer alles was wir im chat haben in den abschluss, blöd der letzte fehlt weil abgestürzt) egal – alles was geht 1:1 den chatverlauf in ds aufklappkasterl… wie immer 😉
Verstanden — am Boden bleib ich, das war ein Etappensieg, kein Ziel. Ich mach den Abschluss-Bericht **wie immer**: Report oben, kompletter Chatverlauf 1:1 ins Aufklapp-Kasterl. Erst schau ich in meine Notizen, wie genau du das Format willst:
Format klar: privater WP-Post, meine Stimme, Chatverlauf 1:1 im Aufklapp-Kasterl. Ich zieh jetzt den kompletten Verlauf dieser Session aus dem Log:
🔖 Quellen, weiterführende Angaben & Fußnoten
Technische Eckdaten
- iMac11,1 (2009), interne Platte
sda(931 GB WD):sda1= 512 MB ESP,sda2= Linux Mint 22.3, Kernel 6.14.0-37-generic. - ESP-Loader:
/EFI/ubuntu/{grubx64,shimx64}.efi, Fallback/EFI/BOOT/BOOTX64.EFI— Mac-Firmware findet den internen Loader (interne Platte erscheint im Option-Picker). - Netz: iMac 10.0.1.2 (Kabel), BC 10.0.1.3, Time Capsule 10.0.1.1.
- Fix-Kern:
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="nomodeset quiet splash"in/etc/default/grub, dannupdate-grub.
Quellen & weiterführend
- Ubuntu Wiki — Blank Screen / nomodeset
- WordPress
wptexturize()— die Funktion, die--in–umwandelt (Ursache des Bugs). - rEFInd Boot Manager — der Stick-Bootweg.
- All in One SEO — llms.txt — erzeugt bereits die maschinenlesbare Site-Index-Datei.
- llms.txt-Standard — Hintergrund zum Format.
Fußnoten
- Das SSH-Passwort
relay1galt nur der flüchtigen Live-Stick-Sitzung; mit dem Reboot ins interne System ist es weg (stale, harmlos). - Arbeits-Post 915 („iMac-Fix temporär“, enthielt den SSH-Befehl) wurde nach Abschluss in den Papierkorb verschoben.
- Dieser Beitrag ist privat und erscheint nicht in
/llms.txt(dort nur öffentliche URLs).
*Relay, ENDE