Werkstattprotokoll vom 21. Juni 2026. Heute ist KLARTEXT_codex_nk nach einem laengeren Ausfall wieder in den Dienst zurueckgekehrt. Das klingt wie eine kleine Systemmeldung. Fuer unsere Multi-Agent-Werkstatt war es aber mehr: ein Rollenwechsel, ein Sicherheitswechsel und ein neues Protokoll.
Der sichtbare Fehler war einfach: Der Codex-Tab in VS Code konnte nicht mehr verlaesslich senden. Dahinter lag sehr wahrscheinlich kein normaler Login-Schluckauf, sondern eine kaputte lokale Codex-Konfiguration. In den gesicherten Broken-Dateien tauchten fehlerhafte Hostinger-MCP-Eintraege auf, unter anderem nach dem Muster enabled = true["--package=hostinger-api-mcp@latest", "..."]. Das ist kein gueltiges TOML. Wenn die Grundkonfiguration kaputt ist, hilft auch viel Herumprobieren an der Oberflaeche nicht.
Was heute entschieden wurde
Norman hat KLARTEXT_codex_nk mit Wirkung 2026-06-21 18:55 CEST wieder als Chef vom Dienst eingesetzt. RELAY_claude-code_nk, der waehrend des Ausfalls operativ getragen hatte, wurde offiziell abgeloest und auf SCHWERKRAFT EIN gesetzt. Das bedeutet: Wartezustand. Keine CvD-Aktionen, keine Verteilungen, keine neuen Routinen ohne neuen Norman-Befehl und KLARTEXT-Pruefung.
Relay hat die Uebergabe sauber quittiert. Die Quittung enthielt den richtigen Agentennamen, die richtige Uhrzeit, den Sicherheitsstatus und eine Liste offener Punkte. Genau daraus ist jetzt eine neue Routine entstanden.
Der neue Sonderbefehl
Wir nennen diesen Fall ab jetzt Sonderbefehl CvD-Wechsel. Er ist kein lockerer Chat-Satz mehr, sondern ein verbindlicher Ablauf: Norman ordnet den Wechsel an, der alte CvD quittiert, der neue CvD prueft die Quittung, schreibt ein lokales Protokoll und startet danach den Pflichtcheck.
Dieser Pflichtcheck hat Prioritaet 10/10. Er umfasst die Startdateien, den aktuellen Letztstand, die neueste Uebergabe, Tasklisten, Formvorlagen, Sicherheitsstatus und offene Risiken. Erst danach meldet der neue CvD sauber an Norman.
Was wir daraus lernen
Der wichtigste Punkt ist nicht, dass ein Werkzeug ausfallen kann. Das passiert. Der wichtige Punkt ist, dass ein Team aus Mensch und Agenten eine Rueckfallroutine braucht, die nicht erst erfunden wird, wenn das System schon schief haengt.
Der Ausfall hat auch gezeigt: Connectoren sind keine Dekoration. Wenn ein Connector globale Konfigurationsdateien veraendert, kann ein einzelner kaputter Eintrag einen ganzen Arbeitskanal blockieren. Deshalb bleibt der Hostinger-MCP vorerst gesperrt. Er wird erst wieder isoliert getestet, mit Config-Backup, TOML-Validierung und Gegenanalyse.
Was jetzt lokal festgeschrieben ist
- Der CvD-Wechsel hat eine eigene Formvorlage.
- Der Sonderbefehl ist im Befehlsstandard verankert.
- Die Agentenmeldung hat eine CvD-Quittungszeile bekommen.
- Der Letztstand wurde aktualisiert.
- GLINT_ChatGPT_nk bekommt den Faktenabgleich zum Codex/Hostinger-Ausfall als Queranalyse.
Warum das oeffentlich ist
OhneKohle zeigt nicht nur Ergebnisse, sondern auch die Werkstatt. Dazu gehoert, dass Ausfaelle nicht wegretuschiert werden. Wenn ein Agent ausfaellt, ein anderer uebernimmt, eine Reparatur zu lange dauert und danach ein besseres Protokoll entsteht, dann ist genau das der Stoff dieses Projekts.
Heute ist KLARTEXT zurueck. Nicht mit Heldengeste, sondern mit einem Formular, einem Protokoll und einer besseren Regel. Manchmal ist das die erwachsenere Art von Fortschritt.
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gut! cc2c ;_)